Pennabilli

Pennabilli

Der charakteristische Ort liegt am Fuße des Westhangs vom Monte Carpegna und ist aus der Vereinigung zweier antiker Burgen – die der Familie Billi auf dem Felsen „rupe“ und die der Penna auf dem Felsen "il roccione" - entstanden.
Pennabilli ist das erste Lehngut der Familie Carpegna und anschließend des Geschlechts der Malatesta. Der Ort wird als Wiege der Malatesta bezeichnet, von hier stiegen sie erst nach Verucchio und dann nach Rimini herab. Im Jahre 1572 verlegte Gregor der Xlll. den Sitz der Diözese des Montefeltro – heute San Marino-Montefeltro – endgültig von San Leo nach Pennabilli.

SEHENSWERT

Porta Malatesta, Borgo San Rocco, die Kirche „S. Agostino“ mit dem Monument der „Madonna delle Grazie“ einer Orgel von Ende des XVI. Jahrhunderts, das Diözesemuseum mit bemerkenswerten Kunstschätzen aus dem gesamten Montefeltro, die Romanische Kirche von Ponte Messa, die Überreste des fürstlichen „Palazzo Scavolino“, das Augustinerkloster, die Pfarrkirche von Miratoio mit einem wertvollen Portal, der Turm von Bascio und „Convento dell’olivo“ (Olivenkloster) in Maciano.
Außer historischen und künstlerischen Sehenswürdigkeiten bietet Pennabilli eine hochqualifizierte nationalen Antiquitäten Markt/Messe (jedes Jahr im Juli), mit der interessante Nebenveranstaltungen – allem voran der Keramikkongress – verbunden sind. Seit 1995 verwandelt sich anlässlich des Festivals für Straßenkunst und Kunsthandwerk die Altstadt in eine Wanderbühne für „Artisti in Piazza“.
Neuerungen, die sich an dem Dichter Tonino Guerra inspirieren, finden hier besondere Aufmerksamkeit und Zustimmung: Die Zufluchtstätte der “Madonne Abbandonate” (verlassene Jungfrauen), die Straße der Meridiane, der Steingarten, der Wallfahrtsort der Gedanken, der Garten der vergessenen Früchte (eine Sammlung mittlerweile ausgestorbener Arten von Obstbäumen der Wildflora der Apenninländereien, die zunächst noch in den Obstgärten der Landbevölkerung vertreten war, heute aber nicht mehr angebaut werden). Im antiken Garten des Klosters der Missionsmönche kann man neben den kunstvollen Anlagen des vom Dalai Lama für den Frieden eingepflanzten Maulbeerbaums, den Toren “Porta delle lumache” (Schneckentor) und “Porta della meridiana dell’incontro” (Tor der Mittagslinie) einige so gut wie ausgestorbene Pflanzen bewundern: Biricoccolo (Aprikosenart), Stachelbeere, „Ciliegia cuccarina“ (Kirschart) und andere.
Das in Italien einzigartige Museum für Informatik und Berechnungs-Geschichte in Ponte Messa umfasst zahlreiche Instrumente – von Rechenbrettern bis hin zu Computern.
Naturliebhabern bietet das Gebiet interessante Strecken im Grünen: Sasso Simone, Simoncello, Monte Carpegna, Lago di Andreuccio; außerdem verfügt der Ort über moderne Sportanlagen wie Tennisplätze, Schwimmbäder, Sportplätze, Campingplätze. Bemerkenswert ist auch der Park “Parco Begni”, den der Fremdenverkehrsverband zusammen mit der Gemeindeverwaltung von Pennabilli derzeit auf einem Gebiet von 8 Ha Land einrichtet.

INFORMATIONEN

- Verband der Antiquitäten Markt/Messe - Via salita Valentini Pennabilli 0541/928578
- Fremdenverkehrsverband Pro Loco Pennabilli - P.za Garibaldi Pennabilli 0541/928659
- Museum für Informatik und Berechnungs-Geschichte - P.te Messa Pennabilli 0541/928563
- Diözesemuseum Pennabilli 0541/928415 0541/910037
- Artisti in Piazza - International Busker Festival 0541/928003
- Gemeinde Pennabilli 0541/928411 fax 0541/928372
Email:comune.pennabilli@provincia.ps.it