Montebello

Montebello

Von Torriana aus erreicht man den Ort in wenigen Minuten über eine sehr kurvenreiche aber besonders schöne Straße, die genau vor dem Tor der Festung aus dem Mittelalter – genannt „Porta del Castello“ -. endet. Der Ort liegt auf einem malerischen Hügel 400 Meter über dem Meeresspiegel.

GESCHICHTE

Vom “Castrum” von Montebello wird seit dem XII. Jahrhundert berichtet. Zu Beginn des XIV. Jahrhunderts gehört es der Familie Brancaleoni; um 1400 geht es an Ugolinuccio von Montebello aus dem Geschlecht der Malatesta über. Später wird die uneinnehmbare Burg Lehngut der Markgrafen von Bagno.
Montebello ist eine der schönsten und am besten erhaltenen Burgen der ganzen Romagna. Es fällt auf, dass die Fundamente der Burg genau auf der Spitze eines Berges liegen. Der "Mons Belli" (aus dem Lateinischen: Kriegsberg) wurde häufig angegriffen: Im Jahre 1186 von den Malatesta; 200 Jahre später wurde er von den Montefeltro erobert, unter deren Herrschaft er blieb, bis Sigismondo Pandolfo Malatesta ihn im Jahre 1438 zurückeroberte. Die heutigen Besitzer der Burg von Montebello - die Familie Guidi von Bagno – sind im Jahre 1463 von Papst Pius II. belehnt worden.

SPAZIERWEGE

Eine der schönsten Strecken der Gegend führt zum gipshaltigen Felsen “Madonna di Saiano„, wo sich steil über dem Kiesbett des Flusses Marecchia die Wallfahrtskirche neben den Ruinen einer Burg - von der noch Teile des Mauergürtels und die Überreste eines zylindrischen Turms zu sehen sind – erhebt.ù

SEHENSWERT

Die Burg von Montebello lockt heute mit der Legende von Azzurina, die auf mysteriöse Weise im Alter von acht Jahren beim Ballspiel in der Festung spurlos verschwand, unzählige Touristen an.

VERANSTALTUNGEN

Jedes Jahr findet in der ersten Septemberwoche das mittlerweile berühmte Honigfest „Festa del Miele“ statt.