Faenza

Faenza

GESCHICHTE

Auf Piazza del Popolo - zwischen Säulengängen und Loggien – spürt man noch heute den zurückhaltenden Charme, den die Familie Manfredi im 14. Jahrhundert nach Faenza gebracht hat. Zu jener Zeit entstand auch das Keramikhandwerk, das die kleine Stadt weltberühmt gemacht hat. Noch heute benutzt man in vielen europäischen Sprachen für Majolika das Wort „Faiance“.
Faenza ist ein kleines Diadem mit vielen Perlen: eine davon ist die Kathedrale – Höhepunkt der toskanischen Kultur in Faenza. Ein weiteres Schmuckstück ist „Palazzo Milzetti“ in Via Tondini (18. Jahrhundert) mit einem wunderschönen Boudoir, das wegen der außergewöhnlichen Eros-Darstellungen „Gabinetto dell’amore“ (Liebesklosett) genannt wird.

Typische Küche
: Traditionelle Gerichte sind, Suppen „Minestra matta e incaseda“, „Brufabarda“ Nudeln mit Bohnen, „Stracotto“ Hammel mit Zwiebeln, gebratenes Schweinsleberfilet. Diese Spezialitäten sind eng an die antiken Wurzeln der volksnahen romagnolischen Küche gebunden. Besonders einfache Süßspeisen sind „Mistocchine“ oder „Castagnazz“, ein Gericht aus Kastanienteig.

Die Weine der Romagna mit ihren typischen Aromen und intensiven Farben: Der „Sangiovese“ eignet sich hervorragend als Tafelwein, „Albana“ und „Trebbiano“ passen gut zu Nudelgerichten und lokalen Spezialitäten. Shopping und Souvenirs: Ohne eine Majolika kann man nicht von Faenza zurückkehren. Teller, Vasen oder komplette Services - Sie haben die Qual der Wahl. Besonders hübsch sind die Fliesen mit handgemalten Hausnummern.

Umgebung
: Riolo Terme (16 km Entfernung) ist ein malerischer Kurort mit einer mittelalterlichen Altstadt, einer schönen Burg und antiken Stadtmauern.